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Lahti Polytechnic - Projekte aus dem Studium
 

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Als Student aus einem anderem Land hat man alle Möglichkeiten zu wählen, was man machen möchte. Ich habe mich trotzdem nur an Industriedesignprojekte gehalten, obwohl es teilweise mehr Kunst geworden ist, d.h. der Gebrauchswert im Hintergrund liegt.

Das erste grosse Projekt startete gleich nach meiner Ankunft. Es war eine zusammenarbeit mit der Firma Muovi Oy (Oy=AG), die ihre Produktpalette erweitern wollte. Bisher werden dort grosse Mülleimer und Sandkästen produziert und nun sollten noch Komposttonnen dazukommen. So fuhren wir ins das etwa 300km nördlich gelegene Iisalmi , hatten einen langen Tag der Firmenbesichtigung vor uns und wurden abends noch zum Essen eingeladen - ins Firmeneigene Mökki. Die finnische Mentalität ist in dieser Hinsicht ganz anders als in Deutschland. Wir gingen vor dem Essen natürlich in die Sauna - alle! Das heisst, ich fand mich neben Studenten und Proffessoren und Firmenleitung in der Rauchsauna (Dazu mehr im Teil Finnland) wieder, wobei es das natürlichste der Welt zu sein schien. Die Fahrtkosten, sowie die Pensionsübernachtung in Iisalmi wurden von Hochschule und Firma getragen, undenkbar in Deutschland.

Stirwell - eine Komposttonne, die ein neues Konzept zum Kompostmischen verfolgt.

Ein weiteres Projekt war der Entwurf eines Stuhls - leider ohne weitere Vorgaben, so dass wir diese selbst stellen mussten. So entstand ein Stuhl aus gesteckten Elementen, der zur Lagerung und transport sehr flach zusammengelegt werden kann. Allerdings kam dieser nicht über ein Vormodell hinaus.

Bei dem Keramikprojekt, bei dem wir vor allem die Technik kennenlernen sollten und welches auschliesslich für die Austauschstudenten organisiert wurde, entwarf ich die TEA-FM 56 eine Hommage an die von der Form her wohlbekannte Triebwerkgehäuse der Boeing 737 mit dem Triebwerk CFM65, welches aus Sicherheitstechnischen Gründen an der Unterseite abgeflacht ist.

Der Höhepunkt meines Studiums dort war das Glasprojekt. Wir hatten die Möglichkeit ein echtes Glasobjekt zu entwerfen. So hatte ich einen eingefrohrenen Stein fotografiert und wollte diese Ästhetik in eine Vase umsetzen - innen Farbe - aussen klares, dickes Glas. Was mit einer Besichtigung der Iittala Werke begann, endete in einem Glas-Blas-Wochenende, die dem verschiedene Varianten von meiner Vase Jää (Eis) hergestellt wurden.

 

Weitere Informationen bei den Firmen Webseiten:

Die Firma Muovi Oy: www.ukmuovi.fi

Iittala, der Hersteller der weltbekannten Alvar Aalto Vasen www.iittala.fi

Über finnisches Glasdesign: kunta.riihimaki.fi/lasimus/

 

© copyright 2004 - Björn Bornemann