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Die Bewerbung verlief sehr einfach.
Ich musste mich im akademischem Auslandsamt der FH Hannover für einen Platz in Finnland einfach bewerben und die Chancen standen denkbar gut, da Finnland unter Designstudenten an meiner Hochschule nicht dermassen beliebt ist, das es Konkurrenz gibt.
Die Bewerbung enthielt mein Anschreiben mit einigen Gründen, weshalb ich in Finnland studieren wollte (letter of motivation), mein Vordiplomszeugnis, mein Portfolio, Empfehlungsschreiben von Professoren aus Hannover und ein paar Antragsformulare.
Ich erhielt im akademischem Auslandsamt Grundsätzliche Informationen zum Austauschprogramm und nachdem die Anmeldung in Lahti angenommen war, auch brauchbare Informationen von dort zur Hochschule, Stadt und Wohnsituation. Diese Informationen wurden mir von dem international Coordinator Heikki Saros in Lahti zugesandt, der mir auch weitere Fragen per Email beantwortete.
Da ich mich bis zuletzt auf Schweden vorbereitet hatte, waren Sprachkenntnisse natürlich nicht vorhanden, aber es bot sich die Möglichkeit an, einen Monat vor Studiumsbeginn, einen vierwöchigen Intensivkurs in Finnland zu machen, den ich bei Sprachkurs näher beschreibe und unbedingt in jeder Hinsicht empfehlen kann. Bei meiner Krankenkasse musste ich mir nur einen Auslandskrankenschein für die Zeit besorgen. Weiteres hätte vor Ort in Finnland geklärt werden müssen. Weitere Unterlagen waren nicht nötig, daher liefen die Vorbereitungen auf dieser Ebene unkompliziert. Wenn man Bafög Empfänger ist, kann man Auslandsbafög beantragen. Ausserdem habe ich Geld vom Erasmus Programm bekommen, für Anreise und die Miete für einen Monat, während ich den Sprachkurs machte.

Eine weitere Vorbereitung im allgemeinen war das sparen von Geld, denn das Erasmusstipendium von 100€ monatlich konnte natürlich nur als kleine Hilfe dienen, vor allem in einem so teurem Land wie Finnland. Zum Sprachkurs in Rovaniemi bekam ich einen Zuschuss von 250Eur (einmalig). Ich empfehle auf jeden Fall ein ordentliches Polster anzusparen! Meine laufenden Kosten während meines Aufenthalts beliefen sich etwa so:165Eur Miete (11qm Zimmer –Studentenwohnheim) 300-400Eur Essen/Trinken- 150Eur Sonstiges (Telefonieren etc) Nicht mitberechnet habe ich meine Reisen, die pro Monat etwa weitere 100Eur kosteten, wobei das Bahnfahren in Finnland wirklich preiswert ist. Das Geld für die Reisen sollte man unbedingt zurücklegen und am Besten sollte sich auf saftige Preise für Filmentwicklungen vorbereiten. Weiterhin bekam ich Bafög, d.h. in diesem Fall Auslandsbafög. Ausserdem wurden mir die Reisekosten (nach Lahti, also nicht zum Sprachkurs nach Rovaniemi) bezahlt. Diese Zuschüsse halte ich für wirklich nötig, da Finnland ein sehr teures Land ist.

Eine Wohnungssuche im Voraus konnte ich leider nicht vornehmen, aber mir wurde aus Lahti versichert, das mir dort in einem Studentenwohnheim ein Platz reserviert würde, was auch der Fall war und einigermassen reibungslos funktionierte.

Was sollte man noch können?

Englisch einigermaßen zu beherrschen ist in Finnland unerlässlich, wenn man kein Wort Finnisch spricht. Schwedisch ist schon hilfreicher, da ein ernst zunehmender Anteil Finnen schwedisch spricht und dies auch die erste Fremdsprache in der Schule ist. Aber- quasi jeder Finne spricht mehr oder weniger Englisch und damit ist man vor Ort gut aufgehoben.

 

© copyright 2004 - Björn Bornemann